Zurück zur Hauptseite Meine Gedichte 1987-1992

Du kleine Pustablume


Wandelst gläsern durch nahende Hoffnung
Als grünliches Schicksal durch samtene Nacht
Und stählern spricht Sprache in naher Verrufung
Betrittst Du mein Schiff, und stiehlst meine Macht

Als lasse Dir blicken mit klarem Verlangen
vergibst Du den Gruß, dann mit leuchtendem Blick
der Heiterkeit willen verwebst Du die Zangen
und blondenes Haar und hetzender Fick

Du kleine Pustablume

Wie streng in Deinen Adern die Heiterkeit fließt!
um Deinetwillen in melancholischen Zügen in Stein gemeißelt
ein Hauch, dann silbern, verebbend Dein Duft
glänzend, und weit in die Ferne gerichtet
liegend, zerliebend, und Haß Deinem Schmerz

Du süße Pustablume

In Engelslocken versilbert gefallen
Der Gestik in Not, durch zermarternden Zorn
und reitender Sucht in Vergängnis verfallen
Dir strahlt Deine Hoffnung als reitender Dorn

Buggi 9'92-11'92